Karin & co

Love it!

Pascales Küche half mir, nach einer Autoimmunerkrankung wieder zu Kräften zu kommen
 
Hallo Pascale,
 
Im April 2014 traten bei mir Schmerzen im rechten Bein auf. Eine Woche lang wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, eine Röntgenaufnahme, eine Magnetresonanztomografie usw. Mit jedem Tag wurden die Schmerzen schlimmer, breiteten sich aus und auf meiner rechten Körperseite traten Funktionsausfälle auf. Einmal musste mich mein Mann auf seinen Armen in die Notaufnahme tragen: Meine Beine versagten ihren Dienst, vor Schmerzen konnte ich kaum noch kriechen. Am Tag darauf führte man eine Lumbalpunktion durch. Der Befund: Guillain-Barré-Syndrom (in einer extrem atypischen Form, normalerweise manifestiert sich diese Krankheit innerhalb von 48 Stunden). Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der die Zellwände der Nervenzellen beschädigt werden oder sich sogar komplett auflösen. Die Folge ist Lähmung.
 
In meiner schlimmsten Phase wog ich nur noch 38 kg (bei einer Körpergröße von 1,64 m und einem Alter von 52 Jahren), sämtliche Körperreserven waren erschöpft und meiner Blutwerte waren horrend. Es kam der Augenblick, dass ich all der Medikamente und Nahrungsmittelergänzungen mehr als überdrüssig war. Ich stand vor der Wahl: essen oder Medizin einnehmen.
 
Von der ersten Minute an war ich ein Fan von dir. Ich kaufte jedes neue Buch noch am Ersterscheinungstag. Im Oktober 2015 hatte ich alle sechs komplett durchgearbeitet. Und ich habe angefangen zu essen: frühstücken mit Obst, weich gekochtes, warmes Gemüse zum Mittagessen (auch das war kein Problem) und abends viel Fisch mit Gemüse (ebenfalls kein Problem). Brot und Kartoffeln wurden ausgemustert.
 
Nach drei Monaten hatte ich mir 14 kg angefuttert und wog 52 kg. Mein Mann hat in derselben Zeit rund 12 kg verloren. Meine Blutwerte haben sich normalisiert, meine Medikation konnte einige Monate lang halbiert werden. Ich gehe noch einmal wöchentlich zur Reha und auch jede Woche einmal Schwimmen. Die Führung des Haushalts habe ich mittlerweile auch wieder komplett übernommen. Mit unseren in Spanien adoptierten Lieblingen, Jup und Inca, gehe ich bereits wieder rund vier Kilometer spazieren.
 
Meine beiden Enkelkinder, fünf und knapp vier Jahre alt, sind glücklich, dass sie mit ihrer Oma wieder schöne Ausflüge unternehmen können. Und im Übrigen bemühe ich mich schon bei den Kleinen darum, ein Bewusstsein dafür zu wecken, dass unsere Nahrung und unsere Umwelt untrennbar miteinander verbunden sind.
 
DANKE, PASCALE!
 
Karin und Familie