Die Macht der positiven Psychologie

21 April 2016
Love it!

Nachdruck eines am 20.04.2016 in der in der Zeitschrift „Feeling GOLD“ erschienenen Artikels

Pascale Naessens ist ständig auf der Suche nach Sinnhaftigkeit. In ihren Kochbüchern finden sich nicht nur wissenschaftliche Hintergründe zu Ernährungsfragen, sondern auch philosophisch angehauchte Betrachtungen. Auf diese Art und Weise entdeckte sie für sich das Feld der positiven Psychologie. Sie las die Bücher von Martin Seligman, dem Pionier und Begründer dieses Themenfeldes, und sprach mit der klinischen Psychologin Frederike Bannink über die Anwendungsmöglichkeiten. Und dabei gewährt sie tiefe Einblicke in ihre eigene Psyche.

„Das macht dich doch bestimmt glücklich, dass du so viel Erfolg hast?“ Das ist eine Frage, die mir in Interviews immer häufiger gestellt wird. Und das stimmt, ich bin glücklich, aber der Grund dafür ist nicht wirklich der Erfolg. Dann will mein Gesprächspartner meistens wissen, was es denn dann ist, was mich glücklich macht. Damit ich darauf besser antworten konnte, habe ich mich in wissenschaftliche Literatur vertieft, denn das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Schon bald landete ich dadurch bei der positiven Psychologie. Offensichtlich wende ich diese schon seit Jahren intuitiv an: Ich bin Verfechterin der positiven Psychologie und ich kann sie jedem nur empfehlen.

Das wahre Ziel eines jeden Menschenlebens

In ihrem Buch „Mentaal Kapitaal“ notiert Elke Geraerts ein Zitat des Psychologen Martin Seligman: „Erfolg macht nicht glücklich, aber Glück macht erfolgreich.“ Dieser Satz machte mich so neugierig, dass ich ihn näher erforschte. Wer den Namen „Seligman“ bei Google eingibt, stößt sofort auf den Begriff „positive Psychologie“ und auf Bücher mit Titeln wie „Pessimisten küßt man nicht“, „Der Glücksfaktor“, „Flourish – Wie Menschen aufblühen“ usw. Seligman ist kein Traumtänzer, er ist Wissenschaftler und war eine zeitlang Vorsitzender der American Psychological Association. Endlich einmal jemand, der den Begriff „Glück“ in den Mund zu nehmen wagt, dachte ich. Zumeist bekommt man zu hören, Glück sei ein Hirngespinst und glückliche Menschen verträumte Spinner. Ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass genau das mein Lebensziel ist: glücklich sein. Und ist es das nicht für jeden von uns? Warum sollte man sich dann nicht dazu bekennen?

 

* Der oben stehende Text ist lediglich ein Auszug. Den vollständigen Artikel (Niederländisch) finden Sie nachstehend als herunterladbare PDF.

„Andere Menschen sind die beste Medizin, wenn es im Leben mal unrund läuft.“

 

„Ich kann mich noch immer wie ein Kind freuen, wenn ich ein schönes Stück getöpfert habe.“